So finden Sie den richtigen Versicherungsmakler

Ist Ihre Finanzplanung Chefsache? Warum ein unabhängiger Experte für Unternehmer unverzichtbar ist.

Stellen Sie sich vor: Ihre Finanzen sind nicht länger eine Last, sondern ein perfekt geöltes System, das für Sie arbeitet. Ein unabhängiger Versicherungsmakler hat Ihnen geholfen, diesen Zustand zu erreichen.

Das Ergebnis?

  • Ihre Altersvorsorge ist solide geplant und bereitet Ihnen keine schlaflosen Nächte mehr.
  • Ihr Vermögensaufbau schreitet systematisch voran.
  • Sie schöpfen alle relevanten staatlichen Förderungen und Steuervorteile optimal aus.
  • Ihr Versicherungsschutz ist präzise auf Ihre persönlichen und geschäftlichen Bedürfnisse zugeschnitten.
  • Sie wissen Ihre Finanzstrategie stets auf dem aktuellen Stand.
  • Der jährliche Zeitaufwand für Ihre Finanzen beschränkt sich auf ein Minimum – vielleicht nur zwei Stunden im Jahr.
  • Sie gewinnen wertvolle Zeit für Ihre Leidenschaften, Ihre Familie, Freunde und vor allem: Ihr Unternehmen.

Klingt das zu gut, um wahr zu sein? Wie eine ferne Vision?

Ein kompetenter, unabhängiger Versicherungsmakler / Finanzberater macht diese Vision zur Realität.
Er entwickelt und implementiert eine maßgeschneiderte Strategie für Sie.

Das Ergebnis für Sie ganz persönlich:

  • Mehr Gelassenheit: Finanzielle Sorgen treten in den Hintergrund.
  • Mehr Zeit: Befreit von komplexen Finanzthemen können Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.
  • Mehr Rendite: Ihre Anlagestrategie wird optimiert.
  • Mehr Sicherheit: Ein gutes Gefühl zu wissen, dass alles geregelt ist, selbst wenn es im ersten Moment ungewohnt klingt, die Kontrolle abzugeben.

Wenn Sie den richtigen unabhängigen Versicherungsmakler an Ihrer Seite haben, können Sie sich voll und ganz auf das konzentrieren, was Ihnen wichtig ist – Ihr Geschäft voranzubringen und das Leben zu genießen.

Wie dieser Zustand erreicht wird?

Typischerweise investieren Sie nur etwa zwei Stunden pro Jahr aktiv in Ihre Finanzstrategie, aufgeteilt in zwei zentrale Gespräche:

  • Das Jahres-Reflektions-Gespräch
  • Das Jahres-Strategie-Gespräch

In der Zwischenzeit agiert Ihr Versicherungsmakler / Finanzberater im Hintergrund:

  • Überwachung Ihrer Anlagen und Marktentwicklungen.
  • Kontinuierliche Bewertung und Steuerung von Risiken.
  • Recherche und Berücksichtigung relevanter Trends und Innovationen.
  • Proaktive Überprüfung und Anpassung Ihres Versicherungsschutzes.
  • Erledigung des notwendigen administrativen Aufwands und der Kommunikation mit den Gesellschaften.

Die entscheidende Frage ist nun: Wie finden Sie diesen idealen, unabhängigen Versicherungsmakler / Finanzberater, der all dies für Sie leistet?

Genau darauf gebe ich Ihnen in diesem Artikel die Antworten. Nehmen Sie sich eine Auszeit – vielleicht bei einer Tasse Kaffee oder Tee – und erfahren Sie, wie Sie vorgehen können. Es lohnt sich für Ihre finanzielle Zukunft.

Das erwartet Sie in diesem Artikel:

  1. Warum Sie Ihre Finanzen langfristig planen sollten.
  2. Was Sie ein guter Finanzberater kosten darf – und was nicht.
  3. UnabhängigerVersicherungsmakler oder Bankberater? Kennen Sie die Unterschiede.
  4. So finden Sie den Versicherungsmakler, der wirklich zu Ihnen als Unternehmer passt.
  5. Daran erkennen Sie sofort, ob Sie den richtigen Finanzexperten gefunden haben.
  6. Warnsignale: Wann Sie lieber Abstand von einem Finanzberater nehmen sollten.
  7. Brauchen Sie als Unternehmer heute überhaupt noch einen Versicherungsmakler?
  8. Die 3 häufigsten Fehler, die Unternehmer bei ihren Finanzen machen (und wie Sie sie vermeiden).
  9. Meine 8 goldenen Regeln für Ihre Finanzplanung.
  10. Fazit: Warum ein guter unabhängiger Versicherungsmakler / Finanzberater eine lohnende Investition ist.

1. Warum Sie Ihre Finanzen langfristig planen sollten.

Die Frage, ob man in Zeiten allgegenwärtiger Online-Informationen und smarter Finanz-Apps überhaupt noch einen Finanzberater benötigt, ist berechtigt. Ist es nicht einfacher und kostengünstiger, alles selbst zu regeln und so Berater zu vermeiden, die vielleicht nur an der Provision interessiert sind?

Finanzplanung, insbesondere die Altersvorsorge, ist zweifellos wichtig. Doch gerade für vielbeschäftigte Unternehmerinnen und Unternehmer fällt es oft schwer, sich neben dem Kerngeschäft intensiv und kontinuierlich damit auseinanderzusetzen. Andere, vordergründig dringendere Themen beanspruchen die Zeit und Energie:

  • Wichtige Geschäftstermine
  • Projektdates
  • Mitarbeiterführung
  • Vertriebsaktivitäten

Warum bleibt dieses wichtige Thema oft liegen?

Die Welt der Finanzen, des Kapitalmarktes und der Altersvorsorge wird medial oft als enorm komplex dargestellt. Was kompliziert erscheint, wird gerne aufgeschoben. Das führt dazu, dass viele Unternehmer die Finanzplanung nicht oder nicht konsequent angehen. Sie schieben das Thema vor sich her (‚Dafür habe ich später noch Zeit.‘), begleitet von dem latent unguten Gefühl, dass Handlungsbedarf besteht.

Und selbst wenn sie das Thema dann doch allein in Angriff nehmen, mangelt es oft an der notwendigen Konsequenz und dem langfristigen Durchhaltevermögen.

Dabei ist Finanzplanung untrennbar mit Ihrer Lebens- und Unternehmensplanung verbunden. Zeit ist dabei ein entscheidender Faktor. Sie kennen sicherlich den Begriff des Zinseszinseffekts.

Albert Einstein: "Der Zinseszinseffekt ist das 8. Weltwunder!"

Langfristige Finanzplanung bedeutet, nicht ständig von vorne zu beginnen und kurzfristigen Trends hinterherzujagen – sei es der Hype um Bitcoin, neue ETFs, NFTs oder vermeintlich sicheres Gold oder die aktuell angesagten Tec-Aktien. Dieses sprunghafte Vorgehen führt selten zum Ziel. Wie die alte Börsenweisheit besagt: „Hin und Her macht Taschen leer.“ Genau hier kann Ihnen ein guter, unabhängiger Versicherungsmakler/  Finanzberater entscheidend weiterhelfen.

Die Finanzberatungsbranche hat leider nicht immer den besten Ruf. Ja, dieser Ruf ist in Teilen sicher auch berechtigt. Auch ich sehe manchmal Verhaltensweisen von „Kollegen“, die mich beschämen.

Gleichzeitig kenne ich viele Beraterinnen und Berater, die exzellente Arbeit leisten und ihren Kunden wirklich einen enormen Mehrwert bieten.

Eine Studie von Vanguard zeigt, dass ein guter unabhängiger Finanzberater Ihnen zu bis zu 3% mehr Rendite verhelfen kann. Das summiert sich über die Jahre schnell zu mehreren tausend, wenn nicht zehntausend Euro, die Sie quasi „nebenbei“ zusätzlich erwirtschaften.

Über die reine Renditeoptimierung hinaus unterstützt Sie ein qualifizierter Versicherungsmakler/  Finanzberater in entscheidenden Bereichen:

  • Entwicklung einer klaren und umsetzbaren Zielsetzung für Ihre Finanzen.
  • Präzise Identifikation Ihrer individuellen Versorgungs- und Absicherungslücken.
  • Umfassende Kenntnis und Nutzung aller relevanten staatlichen Förderungen.
  • Aufdeckung und Anwendung von Steuersparmöglichkeiten im Finanzbereich.
  • Minimierung unnötiger Kosten bei Finanzprodukten.
  • Aufbau einer Anlagestrategie, die perfekt zu Ihren Zielen und Ihrer Risikobereitschaft passt.
  • Unterstützung dabei, bei Marktvolatilität diszipliniert zu bleiben und emotionale Fehlentscheidungen zu vermeiden.
  • Sicherstellung einer regelmäßigen Überprüfung und Anpassung Ihrer Asset Allokation (der Aufteilung Ihres Vermögens auf verschiedene Anlageklassen).
  • Finden der für Sie und Ihr Unternehmen optimalen Absicherungslösungen.
  • Entlastung vom oft zeitaufwendigen Papierkram mit Banken und Versicherungen.
  • Gewissheit, stets über die relevanten Entwicklungen und Möglichkeiten informiert zu sein.

2. Was Sie ein guter Versicherungsmakler /Finanzberater kosten darf – und was nicht.

Ist Finanzberatung kostenlos? Diese Aussage hört man oft. Doch lassen Sie es mich unmissverständlich klarstellen: Finanzberatung ist NIE (!!!) kostenlos.

Der Unterschied liegt lediglich darin, wie Sie die Kosten tragen. Oft sind die Kosten als Provisionen in den Finanzprodukten „versteckt“. Sie haben den Eindruck, die Beratung sei gratis, doch in Wahrheit bezahlen Sie diese über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg aus Ihrem angesparten Kapital oder Ihren laufenden Sparraten.

Die gravierenden Nachteile dieser provisionsbasierten Beratung für Sie als Kunde:

  • Der Fokus des Beraters liegt oft auf dem Verkauf bestimmter Produkte.
  • Das Einkommen des Beraters/Verkäufers ist direkt an die Höhe Ihrer Sparraten oder Einmalanlagen gekoppelt.
  • Es besteht ein Anreiz, Produkte mit einer möglichst hohen Marge anzubieten – nicht zwangsläufig die besten für Sie.
  • Die individuelle Lösung für Sie rückt in den Hintergrund gegenüber dem Produktverkauf.
  • Hohe, versteckte Kosten mindern Ihre langfristige Rendite erheblich.
  • Das eigentliche Ziel ist der Produktabschluss, nicht zwingend der Aufbau einer langfristigen, passenden Strategie für Sie.
  • Um Ihre Ziele zu erreichen, müssen Sie potenziell mehr eigenes Kapital aufwenden als nötig.

Glücklicherweise gibt es in Deutschland seit einigen Jahren auch das Modell der Honorarberatung.

Hierbei zahlen Sie für die Beratungsleistung ein direktes Honorar an Ihren Finanzberater, ähnlich wie Sie es von Ihrem Steuerberater oder Anwalt gewohnt sind.

Die klaren Vorteile der Honorarberatung für Sie:

  • Die Beratung selbst steht im absoluten Vordergrund.
  • Es gibt keinen Anreiz für den Verkauf bestimmter Produkte.
  • Zum Einsatz kommen in der Regel wesentlich kostengünstigere Netto- oder Honorartarife, die keine versteckten Provisionen enthalten.
  • Die laufenden Kosten der Produkte sind signifikant geringer.
  • Art, Umfang und Vergütung der Beratung und Betreuung sind vertraglich transparent geregelt.
  • Unterm Strich erzielen Sie durch geringere Kosten und objektivere Produktauswahl in der Regel mehr Nettorendite.
  • Die Rechnung für die Honorarberatung kann für Unternehmer in der Regel als Betriebsausgabe geltend gemacht werden.

2.Unabhängiger Finanzberater oder Bankberater? Kennen Sie die Unterschiede, die Ihre Finanzen maßgeblich beeinflussen.

Es ist von entscheidender Bedeutung zu wissen, welche Art von Finanzberater Ihnen gegenübersitzt. Diese Unterscheidung hat direkte und erhebliche Auswirkungen auf die Qualität der Beratung und letztlich auf den Erfolg Ihrer Finanzstrategie als Unternehmer.

Lassen Sie uns die Hauptkategorien betrachten:

Bank- oder Versicherungsvertreter:

Diese Berater sind an eine spezifische Bank oder Versicherungsgesellschaft gebunden. Wichtiger Punkt: Sie vertreten primär die Interessen ihres Arbeitgebers, nicht zwingend Ihre! Ihr Produktangebot beschränkt sich auf die Palette der eigenen Gesellschaft. Die Vergütung erfolgt überwiegend über Provisionen, die beim Verkauf von Produkten anfallen. Auch wenn sie angestellt sind, basiert ein Großteil ihres Einkommens auf diesen Verkaufsprämien. Gesellschaften können die Höhe der Provisionen gezielt einsetzen, um den Verkauf bestimmter Produkte zu fördern.

Ein oft zitiertes Beispiel ist die Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr – für Kunden oft unvorteilhaft, für die Gesellschaften und Vermittler jedoch hochprofitabel aufgrund attraktiver Margen.

Denken Sie an dieses Bild: Würde ein Verkäufer im Mercedes-Autohaus Ihnen empfehlen, zum aktuellen Zeitpunkt lieber einen BMW zu kaufen, weil dieser objektiv besser ist? Sicher nicht. Genauso wenig wird ein Vertreter der Allianz Sie proaktiv zu einem Konkurrenten schicken.

Mitarbeiter eines Finanzvertriebes:

In Deutschland gibt es zahlreiche große Finanzvertriebe (wie DVAG, Telis, Tecis, Swiss Life Select u.v.m.). Diese arbeiten oft in komplexen Strukturvertrieben und vermitteln in der Regel ebenfalls primär Produkte von Partnergesellschaften, auch wenn die Visitenkarten eine breitere Aufstellung suggerieren mögen. Die Vergütung basiert auf Provisionen. Ein wesentlicher Unterschied ist hier oft, dass auch höhere Ebenen innerhalb des Vertriebs an den Abschlüssen mitverdienen, was die Produkte für den Endkunden tendenziell teurer machen kann. Die Hierarchie im Vertrieb ist häufig direkt an das erzielte Verkaufsvolumen gekoppelt

Mehrfachagent:

Ein Mehrfachagent hat Verträge mit mehreren verschiedenen Gesellschaften. Er wählt selbst aus, mit welchen Anbietern er zusammenarbeitet und muss Sie vor der Beratung darüber informieren. Die Vergütung erfolgt ebenfalls über Provisionen, die er von den Gesellschaften erhält. Hier stellt sich die berechtigte Frage: Nach welchen Kriterien wählt der Berater die Gesellschaften aus, die er Ihnen anbietet? Stehen Ihre Interessen oder die Höhe der Provision im Vordergrund?

Versicherungsmakler oder Finanzmakler:

Ein Makler hat eine grundlegend andere rechtliche Stellung als die zuvor Genannten. Er ist Ihr Sachwalter (§93 HGB) und damit gesetzlich verpflichtet, Ihre Interessen gegenüber den Versicherungs- und Finanzgesellschaften zu vertreten. Er ist Ihnen verpflichtet, nicht einer Gesellschaft, und agiert somit truly neutral und unabhängig. Ein Makler kann Ihnen in der Regel aus dem Gesamtmarkt die passenden Produkte anbieten – prinzipiell alle in Europa zugelassenen Produkte und Gesellschaften.

Honorarberater:

Ein Honorarberater ist ebenfalls ein unabhängiger Finanzberater, der Zugriff auf den gesamten Markt hat. Darüber hinaus kann er Ihnen sogenannte Nettotarife vermitteln. Diese sind günstiger, da sie keine versteckten Provisionen enthalten. Mit einem Honorarberater schließen Sie einen Honorarvertrag, der die Vergütung (pro Stunde oder als Pauschale) sowie den Umfang der Betreuung transparent regelt.

Dieses Modell entkoppelt die Beratung vom Produktverkauf. Der alleinige Fokus liegt auf Ihnen, Ihrer individuellen Strategie, Ihren Zielen und Wünschen – nicht auf der Marge eines Finanzprodukts. Wie bereits erwähnt, kann das Honorar für Unternehmer in der Regel als Betriebsausgabe steuerlich geltend gemacht werden.

4.So finden Sie den Finanzberater, der wirklich zu Ihnen als Unternehmer passt.

Nachdem Sie nun die Unterschiede der Beratermodelle kennen, stellt sich die praktische Frage: Wie finden Sie den unabhängigen Finanzberater, der optimal zu Ihnen und Ihrer spezifischen Situation als Unternehmer passt?

Diese drei bewährten Schritte helfen Ihnen dabei:

  1. Klären Sie Ihre Erwartungen an die Beratung.
  2. Führen Sie gezielte Erstgespräche mit 2-3 potenziellen Beratern.
  3. Bereiten Sie sich auf diese Gespräche vor.

Der absolut wichtigste erste Schritt ist die Klärung Ihrer persönlichen Erwartungen und Ziele. Je klarer Sie für sich definieren, was Sie erreichen möchten, desto einfacher wird es, den passenden Finanzexperten zu finden. Viele Menschen, die ich kennenlerne, gehen die Suche leider sehr unklar an, oft nach dem Motto „Ich muss ja irgendwas mit meinen Finanzen machen.“

Nehmen Sie sich die Zeit und formulieren Sie präzise für sich:

  • Was genau möchten Sie finanziell erreichen? (Ihre konkreten Ziele)
  • Welche Finanzbereiche sind für Sie aktuell am relevantesten? (z.B. Altersvorsorge, Vermögensaufbau, Absicherung, Liquiditätsplanung)
  • Wobei soll Sie der Finanzberater konkret unterstützen? (z.B. Strategieentwicklung, Produktumsetzung, laufende Betreuung)
  • Was sind Ihre absoluten „No-Gos“? (Was darf in der Beratung oder den Lösungen auf keinen Fall passieren?)
  • Welches Vergütungsmodell bevorzugen Sie? (Honorar- oder Provisionsbasis, basierend auf den vorherigen Informationen)

Einige Beispiele für typische Anliegen von Unternehmern:

  • Umfassende Altersvorsorgeplanung: Wie sichere ich meinen Lebensstandard im Ruhestand? Wie viel Kapital benötige ich? Welche Produkte sind für meine Unternehmensform und persönliche Situation optimal?
  • Strukturierter Vermögensaufbau: Welche Anlagestrategien passen zu meinen Zielen und meiner Risikobereitschaft? Wie nutze ich den Zinseszinseffekt optimal?
  • Optimierung bestehender Verträge und Strategien.
  • Gezielte Beratung zu Investmentthemen.
  • Analyse und Schließung von Versorgungslücken.

Wenn Sie beispielsweise eine fundierte Altersvorsorgeberatung wünschen, sollten Sie sich fragen:

  • Wie viel Geld brauche ich im Alter?
  • Wann möchte ich in Rente gehen?
  • Welches Kapital ist dafür notwendig?
  • Was muss ich monatlich oder jährlich investieren?
  • Welche Produkte (Rürup, Basisrente, Depot, etc.) sind für mich als Unternehmer ideal?

5. Daran erkennen Sie sofort, ob Sie den richtigen Finanzexperten gefunden haben.

Wenn Sie potenzielle Finanzberater kennengelernt haben, gibt es klare Anzeichen, woran Sie einen wirklich passenden Experten erkennen:

Persönliche Ebene & Transparenz:

  • Die Chemie stimmt. Ein gutes Gefühl im Umgang miteinander ist wichtig.
  • Er kommuniziert klar und offen seine Kompetenzbereiche und auch seine Grenzen. (Ich mache beispielsweise keine Baufinanzierungsberatung, habe aber vertrauenswürdige Partner dafür.)
  • Er legt transparent seine Marktpositionierung dar: Welche Art von Berater ist er? Für wen und mit wem arbeitet er zusammen? Wie wird er vergütet?
  • Ein kostenloses Erstgespräch zum gegenseitigen Kennenlernen ist Standard.

Der Beratungsprozess – Ein klarer Fahrplan:

Ein seriöser Finanzberater folgt einem strukturierten Prozess. Achten Sie darauf, dass diese Schritte eingehalten werden:

  • Schritt 1: Umfassende Aufnahme Ihrer Ziele und Wünsche. Dies geschieht in einem ausführlichen Gespräch. Ihre Vorstellungen sollten schriftlich festgehalten und detailliert besprochen werden. Hier geht es darum, Ihre individuelle finanzielle „Landkarte“ zu erstellen.
  • Schritt 2: Gründliche Analyse Ihrer Ist-Situation. Dazu gehört die Erfassung aller relevanten bestehenden Verträge und Vermögenswerte im betreffenden Themenbereich. Geht es um Altersvorsorge oder Kapitalanlage, ist eine Analyse Ihrer Einnahmen und Ausgaben ebenfalls unerlässlich, um Ihre finanzielle Kapazität realistisch einzuschätzen. Auch die Einschätzung Ihres aktuellen Wissensstands zum Thema ist relevant.
  • Schritt 3: Erstellung und Präsentation einer detaillierten Auswertung / eines Gutachtens. Das Ergebnis der Analyse sollte Ihnen in Form eines nachvollziehbaren Gutachtens zur Verfügung gestellt werden. Dieses dokumentiert Ihre aktuelle Situation und leitet den Handlungsbedarf ab. (Ein Mustergutachten kann hier verlinkt werden.) Bei einer längerfristigen Zusammenarbeit sollte dieses Gutachten jährlich überprüft und bei Bedarf angepasst werden.
  • Schritt 4: Entwicklung und Vorstellung konkreter Lösungen. Ein guter Berater präsentiert Ihnen nicht nur eine, sondern mehrere passende Lösungsansätze. Dazu gehört auch eine transparente Darstellung der vorgeschlagenen Produkte und Gesellschaften:
  • Wie sehen relevante Kennzahlen wie Bilanzstruktur oder Solvenzquoten der Gesellschaften aus?
  • Warum wurden genau diese Gesellschaften und Produkte für Sie ausgewählt?
  • Alle Ihre Fragen zu den Lösungen werden in Ruhe und verständlich beantwortet.

Wichtig: Bei keinem dieser Schritte entsteht jemals Verkaufsdruck, unabhängig davon, wie viel Zeit Sie für Ihre Entscheidung benötigen.

6. Warnsignale: Wann Sie lieber Abstand von einem Finanzberater nehmen sollten.

Leider gibt es in jeder Branche schwarze Schafe, und es ist nicht immer einfach, die wahren Absichten eines Menschen zu erkennen. Dennoch gibt es klare Warnsignale, bei denen Sie hellhörig werden und lieber Abstand nehmen sollten. Hüten Sie sich vor Beratern, die nach der leider immer noch existierenden „AUA-Methode“ vorgehen: Anhauen – Umhauen – Abhauen.

Ihre Alarmglocken sollten schrillen, wenn:

  • Ihnen Produkte des sogenannten „grauen Kapitalmarktes“ empfohlen werden (oft hochriskante und wenig regulierte Anlagen).
  • Der Berater massiven Druck aufbaut, sofort einen Abschluss zu tätigen. Eine fundierte Finanzentscheidung braucht Zeit zur Überlegung.
  • Mit aggressiven „Sonderaktionen“ oder zeitlich befristeten Angeboten (wie „Bausparwochen“) zur Eile gedrängt wird.
  • Sie sofort aufgefordert werden, Freunde und Bekannte zu empfehlen oder eine Namensliste zu erstellen. Dies ist oft ein Zeichen für einen Fokus auf schnellen Vertrieb, nicht auf langfristige Beratung.
  • Die Kostenstruktur der empfohlenen Produkte undurchsichtig bleibt oder Ihnen auch nach Nachfrage nicht klar verständlich ist. Sie müssen genau wissen, wofür Sie bezahlen.
  • Gesundheitsfragen bei Versicherungsanträgen nur sehr oberflächlich behandelt werden, nach dem Motto: „Das machen wir nicht so genau.“ Eine korrekte Beantwortung ist absolut entscheidend für den Versicherungsschutz.
  • Keine potenziellen Nachteile oder Risiken eines Produkts erwähnt werden. Jedes Finanzprodukt hat Vor- und Nachteile; Produkte ohne jegliche Nachteile existieren nicht.
  • Keine formelle Beratungsdokumentation erstellt und Ihnen ausgehändigt wird. Diese ist gesetzlich vorgeschrieben und schützt Sie.
  • Es keine nachvollziehbaren Online-Bewertungen oder Testimonials über den Berater gibt (auch wenn dies allein kein Ausschlusskriterium ist, kann fehlende Online-Präsenz ein Hinweis sein).

Vertrauen ist das Fundament einer guten Finanzberatung. Bei diesen Anzeichen sollten Sie Ihrem Bauchgefühl vertrauen und sich anderweitig orientieren.

7. Brauchen Sie als Unternehmer heute überhaupt noch einen Versicherungsmakler /  Finanzberater? (Selbst-Management vs. professionelle Begleitung)

Angesichts negativer Erfahrungen und Berichte über unseriöse Praktiken mag der Gedanke nahe liegen: „Okay, dann nehme ich meine Finanzen lieber komplett selbst in die Hand und verzichte auf externe Berater.“

Diesen Impuls kann ich absolut nachvollziehen! Und tatsächlich bedienen viele „Finanz-Coaches“ im Internet genau dieses Bedürfnis nach Do-it-yourself. Namen wie „Faulenzer-Investoren“ oder „Frau Geldpfennig“ (als Beispiele für diese Art von Angeboten) stehen für teils hochpreisige Kurse und pauschale Meinungen.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich habe prinzipiell nichts gegen Online-Bildungsangebote. Doch sehe ich diese Art der „Finanzberatung“ aus mehreren entscheidenden Gründen, insbesondere für Unternehmer, kritisch:

  • Grund 1: Fehlende Qualifikation und Regulierung. Sie haben oft keine Transparenz über die tatsächliche Ausbildung und Qualifikation dieser „Coaches“. Würden Sie sich von einem Zahnarzt behandeln lassen, der sein Wissen ausschließlich aus Online-Kursen hat? Seriöse, zugelassene Finanzberater (egal ob angestellt oder frei) investieren kontinuierlich in ihre fachliche Aus- und Weiterbildung.
  • Grund 2: Keine externe Überprüfung und Absicherung. Anders als bei Coaches sind bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) registrierte Finanzberater umfassend geprüft. Die IHK kontrolliert nicht nur die Sachkunde, sondern auch die persönliche Eignung: Schuldenfreiheit, ein sauberes Führungszeugnis, nachgewiesene Berufserfahrung etc. Möchten Sie, dass jemand, der hoch verschuldet ist oder Einträge wegen Untreue hat, Ihre Finanzen berät? Dazu kommt die gesetzliche Pflicht zur fortlaufenden Weiterbildung (mindestens 15 Stunden pro Jahr), die von der IHK überwacht wird. Ohne diese verfällt die Zulassung. Ein weiterer entscheidender Punkt: Jeder registrierte Finanzberater muss eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung nachweisen. Diese schützt Sie als Kunden im Falle von Beratungsfehlern. Ein „Coach“ benötigt all diese Nachweise für seine Online-Angebote nicht.
  • Grund 3: Risiko von „Aktionismus“ und emotionalen Entscheidungen. Online-Kurse vermitteln oft das Gefühl: „Die Finanzwelt ist einfach: Kauf ETF X, leg ihn ins Depot und spar dir die teuren Berater.“ In der Praxis sehe ich dann oft, wie aus der Idee des passiven Investierens ein unübersichtliches Sammelsurium von 10, 15 oder 20 ETFs auf exotische Indizes wird. Es wird planlos gekauft und verkauft, immer auf der Suche nach dem „nächsten großen Ding“. Dies hat nichts mit diszipliniertem, passivem Investieren zu tun. Bei Marktschwankungen übernehmen oft Angst und Gier die Kontrolle, was zu teuren Fehlern führt.

Gerade in der komplexen Finanzwelt mit ihren psychologischen Fallstricken ist eine neutrale, fachkundige Begleitung, die auf Ihrer persönlichen Situation basiert und nicht auf einem pauschalen Online-Kurs, oft entscheidend für den langfristigen Erfolg.

8. Die 3 häufigsten Fehler, die Unternehmer bei ihren Finanzen machen (und wie Sie sie vermeiden).

Auch mit den besten Absichten lauern im Finanzbereich Fehler, die langfristig viel Geld kosten können. Hier sind die drei häufigsten, die ich bei Unternehmern beobachte – und wie Sie sie gezielt vermeiden:

Fehler Nr. 1: Keine klaren, messbaren Finanzziele.

Die wenigsten Menschen nehmen sich wirklich die Zeit, ihre finanziellen Ziele präzise zu definieren. Dabei gilt die einfache Regel: Ziele müssen messbar sein und ein konkretes Datum haben.

Fragen Sie sich:

  • Wie viel Kapital möchten Sie zu welchem Stichtag (z.B. zum Renteneintritt am 01.01.20XX) zur Verfügung haben?
  • Welche monatlichen oder jährlichen Einnahmen benötigen Sie dann?
  • Welche Sparrate ist bei einer realistischen Rendite notwendig, um dieses Ziel zu erreichen?
  • Wie berücksichtigen Sie die Inflation in Ihrer Planung?

Ein erfahrener, unabhängiger Finanzberater wird Ihnen helfen, diese Fragen zu beantworten und weit darüber hinausgehende Aspekte Ihrer Finanzziele zu beleuchten, an die Sie vielleicht noch nicht gedacht haben. Gemeinsam gleichen Sie Ihre Ziele regelmäßig mit Ihrer aktuellen Situation und Ihrer Strategie ab.

Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Würden Sie diesen Prozess allein und mit der notwendigen Konsequenz regelmäßig durchführen?

Wie schon Henry Ford wusste:

Fehler Nr. 2: Kein strukturiertes Kontensystem.

Viele Menschen, und auch manche Unternehmer, nutzen nur wenige Konten für alle finanziellen Transaktionen. Das Einkommen geht auf ein Konto, von dem alle Ausgaben abgebucht werden – der Rest ist für den Konsum vorgesehen. Als Selbstständiger ist die Trennung von Geschäfts- und Privatkonten ein erster, wichtiger Schritt. Doch auch privat sollten Sie ein klares System etablieren, idealerweise mit mindestens drei Konten, die unterschiedlichen Zwecken dienen (z.B. für laufende Ausgaben, für Rücklagen/Notgroschen, für Investitionen).

Ein solches System schafft Übersicht und finanzielle Disziplin.

Fehler Nr. 3: Fehlende Disziplin bei der Anlagestrategie.

Die Basis für langfristigen Anlageerfolg ist eine durchdachte Asset Allokation – also die strategische Aufteilung Ihres Vermögens auf verschiedene Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Immobilien etc.). Wie Harry Markowitz, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, treffend formulierte:

 Ein gutes Portfolio ist mehr als eine Ansammlung guter Aktien und Rentenpapiere. Es ist ein ausgewogenes Ganzes, das den Investor absichert und Möglichkeiten für alle Eventualitäten bietet.

Das Problem? Die Finanzmärkte rufen Emotionen hervor. Selbst erfahrene Anleger neigen in turbulenten Zeiten zu impulsiven Entscheidungen – getrieben von Angst oder Gier. Dies kann dazu führen, dass sie von ihrer ursprünglichen Strategie abweichen, Portfolio-Anpassungen versäumen oder in unpassenden Momenten handeln.

Ein klar definierter Plan für die Asset Allokation und vor allem die Disziplin, sich – unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen – daran zu halten, ist entscheidend. Gerade in unruhigen Marktphasen ist ein unabhängiger Finanzberater an Ihrer Seite von unschätzbarem Wert. Er hilft Ihnen, emotional diszipliniert zu bleiben und Ihr Portfolio regelmäßig auf die definierte Struktur zurückzusetzen („Rebalancing“), anstatt panisch Renditen hinterherzujagen. Dies gewährleistet, dass Ihr Portfolio langfristig mit Ihren Zielen und Ihrer Risikobereitschaft im Einklang bleibt.

9. Meine 8 goldenen Regeln für Ihre Finanzplanung – Mit oder ohne Berater.

Unabhängig davon, ob Sie Ihre Finanzen komplett eigenständig managen oder die Unterstützung eines unabhängigen Finanzberaters in Anspruch nehmen – diese 8 goldenen Regeln werden Ihnen auf Ihrem Weg zu finanzieller Souveränität helfen:

  1. Führen Sie ein Haushaltsbuch: Das klingt vielleicht altmodisch und mühsam, ehrlich gesagt, ein bisschen wie bei meiner Großmutter. Doch ein Haushaltsbuch ist ein unschlagbares Werkzeug, um Ihre Einnahmen und Ausgaben transparent zu dokumentieren. Es verschafft Ihnen Kontrolle und hilft Ihnen, Ihre größten Kostenblöcke zu identifizieren. Dies kann Ihr Ausgabeverhalten bewusst verändern, spontane Ausgaben minimieren und Ihnen helfen, Schulden schneller abzubauen oder zu vermeiden.
  2. Erstellen Sie ein Visionboard: Was wollen Sie wirklich erreichen? Wo wollen Sie in 5, 10, 20 Jahren stehen? Ein Visionboard hilft Ihnen dabei, Ihre Zukunftsvision zu visualisieren. Was hat das mit Finanzen zu tun? Ein klares inneres Bild Ihrer Ziele macht den Weg dorthin greifbarer. Ein Visionboard ist ein wirkungsvolles Tool, um Wünsche und Sehnsüchte durch Bilder, Zitate und Texte zu manifestieren. Es erinnert Sie täglich daran, wofür Sie sparen. Das Sparen wird so von einem reinen Konsumverzicht zu einer positiven Investition in Ihre Zukunft und Ihre Träume. Rechnen Sie konkret aus, welches finanzielle Ziel mit Ihren Visionen verbunden ist.
  3. Treffen Sie die wichtigste Finanzentscheidung: Werden Sie vom Verbraucher zum Investor. Die Zeiten, in denen man sein Geld einfach auf einem Sparbuch parkte und nennenswerte Zinsen erhielt, sind vorbei. Wenn Sie Vermögen aufbauen wollen, müssen Sie zum Investor werden. Das klingt vielleicht einschüchternd, ist aber erlernbar. Wenn Sie sich damit beschäftigen, werden Sie feststellen, dass es weniger kompliziert ist, als manche „Experten“ es darstellen.
  4. Definieren Sie Ihren „Freiheitsfonds“: Legen Sie einen festen Prozentsatz Ihres Einkommens fest, den Sie konsequent investieren möchten. Dies ist Kapital, das langfristig für Sie arbeiten soll und das Sie idealerweise nicht für Konsumzwecke antasten. Automatisieren Sie diesen Investmentplan (z.B. durch Daueraufträge auf Ihr Depotkonto), um langfristig dabeizubleiben (siehe auch Kontenmodell).
  5. Steigern Sie Ihren Spar-/Investmentbetrag: Es gibt zwei Hebel: Entweder Sie reduzieren Ihre Ausgaben, oder Sie erhöhen Ihre Einnahmen (idealweise beides). Als Unternehmer haben Sie gute Möglichkeiten, Ihre Einnahmen zu steigern, z.B. durch Weiterbildung und die Stärkung Ihres Marktwertes. Sollte Ihr Sparbetrag trotzdem zu gering sein, prüfen Sie unbedingt alle staatlichen Förderungen, Steuervorteile und Subventionen – hier liegt oft ungenutztes Potenzial.
  6. Werden Sie zum „Insider“ – Lernen Sie die Regeln des Finanzmarktes: Die Finanzwelt hat ihre eigenen Spielregeln. Wer diese versteht, kann bessere Entscheidungen treffen. Sehen Sie die Beschäftigung mit dem Thema als Investition in Ihr eigenes Wissen. Ein unabhängiger Finanzberater kann hierbei eine wertvolle Rolle als Coach und Begleiter spielen, der Ihnen hilft, die Regeln zu verstehen und anzuwenden.
  7. Achten Sie akribisch auf Produktkosten: Dies ist der einzige Faktor bei der Geldanlage, den Sie direkt und aktiv beeinflussen können. Weder die allgemeine Marktentwicklung noch die zukünftige Rendite können Sie steuern. Studien zeigen immer wieder, dass die meisten aktiv gemanagten Fonds es langfristig nicht schaffen, ihren Vergleichsindex zu schlagen. Gleichzeitig sind die Gebühren für aktive Fonds oft deutlich höher und schmälern Ihre Nettorendite über die Jahre massiv. Machen Sie sich die Kostenstruktur transparent! (Hier könnte ein kleines Beispiel zur Veranschaulichung der Kostenwirkung eingefügt werden.)
  8. Treffen Sie eine fundierte Investmententscheidung: Ihre Asset Allokation. Wie bereits unter Fehler Nr. 3 erwähnt, ist die Festlegung Ihrer strategischen Vermögensaufteilung entscheidend. Überlegen Sie basierend auf Ihren Zielen und Ihrer Risikobereitschaft, wie Sie Ihr Kapital auf verschiedene Anlageklassen verteilen und wie Sie diversifizieren möchten.

Als Inspiration dient oft das „Allwetter-Portfolio“ des renommierten Fondsmanagers Ray Dalio. Basierend auf den Erkenntnissen von Harry Markowitz (Nobelpreisträger 1990) hat er eine Struktur entwickelt, die darauf abzielt, bei geringstmöglichem Risiko attraktive Renditen zu erzielen:

  • 30% Aktien
  • 55% Anleihen
  • 7,5% Gold
  • 7,5% Rohstoffe Diese Strategie (die natürlich nicht die einzige ist, aber einen durchdachten Ansatz darstellt) hätte in der Vergangenheit beeindruckende Ergebnisse geliefert:
  • Außerordentliche Renditen: Über 40 Jahre (1974-2013) durchschnittlich 9,88% pro Jahr (nach Gebühren).
  • Bemerkenswerte Sicherheit: Nur 6 Verlustjahre in 40 Jahren, mit einem durchschnittlichen Verlust von nur -1,47%.
  • Geringe Volatilität: Deutlich ruhiger als reine Aktieninvestments.

Als Unternehmer wissen Sie, wie essenziell die strategische Allokation Ihres Kapitals ist, um auch in volatilen Zeiten Stabilität und Wachstum zu sichern. Angesichts der jüngsten Marktentwicklungen rückt die Frage in den Fokus, wie Sie die aktuelle Edelmetall-Rally optimal für sich nutzen. In unserem neuesten Blogartikel analysieren wir den spannenden Vergleich Gold vs. Silber und zeigen Ihnen, wie Sie durch den Standortvorteil Liechtenstein eine stabile Rendite erzielen und Ihr Vermögen gleichzeitig strategisch absichern. Lesen Sie jetzt, wie Sie diesen entscheidenden Vorteil für Ihre Finanzplanung nutzen können:

Gold vs. Silber: Wie Sie jetzt die Edelmetall-Rally für stabile Rendite nutzen – mit dem Standortvorteil Liechtenstein

10. Fazit: Warum ein guter unabhängiger Versicherungsmakler /  Finanzberater eine lohnende Investition ist.

Fassen wir zusammen: Ein guter unabhängiger Versicherungsmakler / Finanzberater ist weit mehr als nur ein Kostenfaktor. Er ist eine Investition, die sich für Sie als Unternehmer in vielerlei Hinsicht auszahlt.

Sie gewinnen nicht nur „weiche“ Werte wie mehr Zeit, deutlich weniger Stress und ein grundlegend gutes Gefühl der finanziellen Sicherheit. Ein qualifizierter Berater leistet auch einen messbaren monetären Beitrag in Form einer potenziell höheren Nettorendite – denken Sie an die erwähnten bis zu 3% zusätzliche Rendite, die sich über die Zeit zu erheblichen Summen addieren.

Darüber hinaus ist seine Rolle als neutraler Sparringspartner in herausfordernden Marktphasen oder bei wichtigen Lebensentscheidungen von unschätzbarem Wert. Er hilft Ihnen, trotz Unsicherheiten oder emotionaler Turbulenzen, diszipliniert an Ihrer langfristigen Strategie festzuhalten.

Solche Berater, die wirklich im Interesse ihrer Mandanten handeln und einen tiefen Mehrwert bieten, sind in der Tat nicht an jeder Ecke zu finden. Sie arbeiten oft bewusst mit einer begrenzten Anzahl von Mandaten, um eine hohe Betreuungsqualität sicherzustellen.

Ich persönlich betreue beispielsweise gemeinsam mit meiner Frau maximal 150 Mandate. Jedes dieser Mandate erhält zweimal jährlich ein persönliches Gespräch – je nach Wunsch und Bedarf offline oder online. Dieses Modell ermöglicht eine intensive und individuelle Begleitung.

Sie suchen nicht nur einen „Versicherungs-Verkäufer“, sondern einen unabhängigen Partner, der messbare Mehrwerte und Seelenfrieden schafft?

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie persönlich von bis zu 3% zusätzlicher Nettorendite profitieren, wertvolle Zeit zurückgewinnen und Ihre finanzielle Strategie endlich auf die nächste Stufe heben (ohne sich ständig mit Kleingedrucktem herumschlagen zu müssen):

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Kai Römisch

Ihr Kompass in der Welt der Finanzen

Hallo, mein Name ist Kai Römisch und ich helfe Unternehmern sowie Selbstständigen, sich im Dschungel der Finanzdienstleistungen zurechtzufinden.

Dieser Blog wurde ins Leben gerufen, um Sie stets „up to date“ zu halten und all Ihre Fragen rund um das Thema Finanzen zu beantworten.

In der Schule und im Studium lernen wir viele wichtige Dinge. Doch leider werden die Themen Finanzen, Kapitalanlagen und Versicherungen oft vernachlässigt oder gar nicht behandelt. Genau hier setzt dieser Blog an und bietet Ihnen das fehlende Wissen.

Aus Steuern Kapital aufbauen!

Kennen Sie das auch? Sie haben als Geschäftsführer einer GmbH hart für den Erfolg Ihres Unternehmens gearbeitet und möchten sich am Gewinn beteiligen. Eine Tantieme scheint die perfekte Lösung zu sein – ein verdienter, variabler Anteil an Ihrem Erfolg. Doch dann kommt die Ernüchterung: Die hohe Steuerlast, die einen Großteil Ihrer finanziellen Belohnung verschlingt.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten diese hohe Steuerlast in einen strategischen Vorteil verwandeln. Wie wäre es, wenn Ihre GmbH die Kosten für Ihren Gärtner oder die Reinigungskraft im Alter übernimmt – und der Staat dies sogar bezuschusst, anstatt Ihnen einfach nur mehr Steuern abzuverlangen?

ETF Wegweiser

Alles, was Sie über ETFs wissen müssen!

Was steckt wirklich hinter diesen drei Buchstaben?

In unserem kostenlosen PDF-Report „Der ETF-Wegweiser“ enthüllen wir alles, was Sie wissen müssen, um souverän in ETFs zu investieren.

 

Wie gut ist Ihre Wohngebäude-versicherung wirklich?

Ihre Immobilie ist die größte Investition Ihres Lebens. Doch ist sie auch optimal geschützt? 🏡

Unvorhergesehene Ereignisse wie Elementarschäden, Brände oder Wasserschäden können schnell zu enormen finanziellen Belastungen führen. Eine gute Absicherung ist daher unerlässlich.

Unsere Checkliste zeigt Ihnen, worauf Sie achten müssen und wie gut Ihr Zuhause wirklich versichert ist.

  • Welche Risiken sind abgedeckt?
  • Sind Neuwerte oder Zeitwerte versichert?
  • Welche Zusatzversicherungen sind sinnvoll?

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MFP Zusagequalifizierung

Eine Betriebliche Altersvorsorg ist ein „musthave“ in jeder Firma. Aber wo lauern die Haftungsfallen für Sie als Unternehmer und wie nutzen Sie dieses Tool modern, digital optimal für Ihre Mitarbeiterbindung?

PKV Checkliste

Senken Sie Ihren PKV Beitrag ganz einfach ohne Neuabschluss oder teure Honorare mit unserer PKV Checkliste.

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Als erfolgreiche Unternehmerin oder erfolgreicher Unternehmer haben Sie gelernt, strategisch zu denken, Risiken zu managen und Ihre Finanzen zu optimieren. Sie jonglieren tagtäglich mit unzähligen Aufgaben, von der strategischen Ausrichtung bis zur Mitarbeiterführung....